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Haus für Journalismus und Öffentlichkeit

Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird: Publix-Intendantin Maria Exner bei der Republica 2026

Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird – und was zukunftsfähiger Journalismus stattdessen braucht: Hier den Talk von Maria Exner, Intendantin von Publix, ansehen.

Wo Journalismus unter Druck steht, erscheint KI als Wunderwerkzeug: schneller produzieren, günstiger arbeiten, mehr Inhalte ausspielen. Und macht die Medienkrise doch nur schlimmer, sagt Publix-Intendantin Maria Exner. Was brauchen Medien und Demokratie stattdessen? "Die Krise ist kein Problem von zu wenig Content, sondern von Vertrauen, Aufmerksamkeit und Orientierung", so Exner.

Die zentrale Frage sei weniger: Was kann KI alles? Welche Prozesse kann sie automatisieren? Wie effizient kann sie Redaktionen machen? – sondern: Welche Öffentlichkeit wollen wir mit ihr schaffen?

"Wenn wir die Infrastruktur öffentlicher Information weiter allein den großen Plattformen überlassen, verlieren wir langfristig die Fähigkeit, demokratische Öffentlichkeit selbst zu gestalten. Deshalb brauchen wir jetzt Investitionen in unabhängige, gemeinwohlorientierte digitale Infrastruktur — und in einen Journalismus, der nicht nur effizienter wird, sondern gesellschaftlich relevanter."

Publix hatte eine starke Präsenz bei der re:publica – wir haben alle Talks für Sie hier gebündelt.

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Tav Klitgaard ist CEO von Zetland. Die dänische Newsplattform gilt als Vorreiter für digitalen Journalismus in Europa: Sie veröffentlicht täglich wenige lange Geschichten, jede als Text und als Audio, und finanziert sich fast vollständig über Mitgliedschaften. Am Publix Thursday „Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird: Und was Redaktionen gewinnen, wenn sie es nicht von ihr erwarten“ sprechen wir mit ihm. Vorab haben wir ihm ein paar Fragen gestellt.

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