Nina Grunenberg Fellowship für Bildungsjournalismus
Historisch schlechte PISA-Ergebnisse, Bildungsungleichheit, politische Polarisierung in der Schule - die Baustellen im deutschen Bildungssystem sind groß. Und die Auswirkungen reichen weit über den Schulkontext hinaus: Sie betreffen die Zukunft einer ganzen Generation. Umso wichtiger ist Journalismus, der hinter die Probleme blickt und ihre Strukturen sichtbar macht.
Mit dem Nina-Grunenberg-Fellowship fördert Publix jährlich zehn Journalist:innen und Medienschaffende, die genau das tun. Das Fellowship stärkt ihre journalistische Expertise durch exklusive Hintergrundgespräche und vertiefte Kontakte zu Expert:innen aus Bildungseinrichtungen, Landes- und Bundespolitik, aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, durch Hospitationen im Schulalltag und durch ein Alumni-Netzwerk von Bildungsjournalist:innen.
Das Fellowship richtet sich an freie und angestellte Journalist:innen und Medienschaffende mit nachweisbarem Interesse an fundierter Berichterstattung über Schule und Bildung in Deutschland. Das Programm umfasst zwei 14-tägige Blöcke in Vollzeit.
Die Bewerbungsphase für 2026 ist abgeschlossen. Die Ausschreibung für den nächsten Jahrgang erfolgt voraussichtlich im April 2027, das Fellowship beginnt im Herbst 2027. Alle Informationen dazu veröffentlichen wir im Frühjahr 2027 auf dieser Seite.
Häufig gestellte Fragen
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Was umfasst das Fellowship bei Publix?
Das Fellowship besteht aus zwei jeweils 14-tägigen Blöcken in Vollzeit. Auf dem Programm stehen Hospitationen, Vernetzung- und Recherchemöglichkeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie Gesprächsstationen mit Vertreter:innen aus Landes- und Bundespolitik, Verwaltung und Wissenschaft in Berlin, Hamburg und anderen deutschen Standorten.
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Wann findet das Programm 2026 statt?
Das Programm findet 2026 in zwei 14-tägigen Blöcken statt:
- Programmphase #1: April 2026 in Hamburg und Berlin
- Programmphase #2: November 2026 in Duisburg und Berlin
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Kann ich mich auf das Fellowship bewerben?
Das Stipendium für Bildungsjournalismus richtet sich an freie Journalist:innen und solche, die bei lokalen und überregionalen Medien und Nachrichtenagenturen arbeiten. Gefördert werden Journalist:innen und Medienschaffende, die ihr Interesse an einer vertieften Berichterstattung über Schulen und das Bildungssystem in Deutschland nachweisen können.
Die Bewerbungsphase für 2026 ist abgeschlossen. Die Ausschreibung für den nächsten Jahrgang erfolgt voraussichtlich im April 2027, das Fellowship beginnt im Herbst 2027. Alle Informationen dazu veröffentlichen wir im Frühjahr 2027 auf dieser Seite.
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Wie werden die Fellows ausgewählt?
Die Auswahl der Fellows 2026 erfolgte durch eine unabhängige Jury:
- Lina Ellsiepen, Albrecht Dürer Gymnasium Berlin-Neukölln
- Maria Exner, Intendantin Publix
- Annette Kuhn, Bildungsjournalistin und Gesellschafterin Bildungsdossier Kuhn + Schleper
- Marcel Roth, Redakteur und Reporter MDR Sachsen-Anhalt, NGF-Fellow 2024
- Martin Spiewak, Redakteur im Ressort Wissen bei DIE ZEIT mit Schwerpunkt Bildung, Wissenschaft, Familie
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Was bringt mir das Fellowship?
Am besten können das diejenigen beantworten, die bereits teilgenommen haben. Hier berichten ehemalige Fellows von ihren Erfahrungen:
- "Das Fellowship hat mich überhaupt erst verstehen lassen, wie vielschichtig das Bildungsthema ist und es mir überhaupt erst ermöglicht, es in Ansätzen erklären zu können. Weg vom reinen an der Oberfläche kratzen, hin zu viel mehr Tiefenwissen.“
- „Für mich hat sich damit ein neues Themenfeld eröffnet. Ich habe tiefe Einblicke bekommen und verstehe nun noch mehr, warum es wichtig ist, umfassend über Bildung zu berichten.“
- „Die Komplexität der Bildungsorganisation in Deutschland und die damit verbundenen Hürden, aber auch Chancen des Bildungsjournalismus sind mir sehr viel bewusster geworden. Ich habe das Gefühl, dank des Fellowships besser zu verstehen, wieso es so viele Herausforderungen gibt - und wieso es schwierig ist, bestehende Ungleichheiten abzumildern.“
- „Das Fellowship war in mehrfacher Hinsicht sehr bereichernd: durch den Austausch mit Wissenschaft und Politik, die Kontakte zu den anderen Fellows und die Einblicke in den Schulalltag. Außerdem habe ich mehr Vertrauen gewonnen, dem komplexen Thema Bildung gerecht zu werden.“
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Wer ist Nina Grunenberg?
Das Fellowship ist der Bildungsjournalistin Nina Grunenberg gewidmet, die als Expertin für Bildungs- und Hochschulfragen den wissenschaftlichen Journalismus maßgeblich geprägt hat. Von 1987 bis 1995 war sie stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und leitete dort zeitweise das Ressort Wissen. Von 2000 bis 2009 gehörte sie als erste Journalistin dem Wissenschaftsrat an.
Das Fellowship wurde im Jahr 2023 von der Schöpflin Stiftung, Wübben Stiftung Bildung und ZEIT STIFTUNG BUCERIUS initiiert und erstmals durchgeführt. Mit der Eröffnung von Publix im Jahr 2024 haben wir die Trägerschaft und Umsetzung des Programms übernommen. Gefördert wird das Nina Grunenberg Fellowship weiterhin von den drei Initiatorinnen.
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Sie finden Ihre Frage hier nicht beantwortet?
Fragen zum Inhalt und Ablauf des Programms sowie zum Bewerbungs- und Auswahlprozess richten Sie bitte an Annika Finken: annika.finken@publix.de
Recherchestipendien für Absolvent:innen des Nina Grunenberg Fellowship
Die Bewerbungsphase für die Recherchestipendien 2026 ist abgeschlossen. Informationen zur nächsten Ausschreibung veröffentlichen wir auf dieser Seite.
Aufbauend auf das Nina-Grunenberg-Fellowship vergeben wir in Kooperation mit »Netzwerk Recherche« Recherchestipendien an Absolvent:innen. Im Jahr 2026 sind es zwei bis vier Stipendien in Höhe von 1.500 bis 5.000 Euro, inklusive individuellem Mentoring. Die Geförderten können so ihr im Fellowship erworbenes Wissen anwenden und sich intensiv einer Recherche zu einem Bildungsthema widmen.
Häufig gestellte Fragen
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Was wird gefördert?
Gefördert werden Vorrecherchen und abschließende Recherchen, ebenso wie vollständige Recherchen und/oder journalistische Beiträge.
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Gibt es neben der finanziellen Förderung weitere Unterstützung?
Ja, zusätzlich können die Stipendiat:innen ein individuelles Mentoring in Anspruch nehmen. »Netzwerk Recherche« wählt die Mentor:innen passend zu den Bedürfnissen der Fellows aus.
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Wie bewerbe ich mich?
Der Bewerbung beizufügen sind:
- eine Rechercheskizze (max. 1.500 Zeichen)
- ein Zeit- und Finanzierungsplan
Bewerben können sich ausschließlich Absolvent:innen des Nina-Grunenberg-Fellowship.
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Wie erfolgt die Auswahl?
Die Auswahl der Stipendiat:innen erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs anhand der Bewerbungsunterlagen.
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Ich habe eine Frage, die hier nicht beantwortet wird.
Fragen zu den Recherchestipendien beantwortet Annika Finken: annika.finken@publix.de
Weitere Projekte
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